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| Ankanban - Sri
Lanka von gestern bis heute |
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7 Tage / 6 Nächte
01.Tag - Maho / Yapahuwa
02.Tag - Anuradhapura / Mihintale
03.Tag - Kandy / Zahntempel
04.Tag - Kandy / botanischer Garten von Peradenyia
05.Tag - Banderawela / Silver Springs Lodge
06.Tag - Bahnfahrt Ohiya / Haputale
07.Tag Ankunft.
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| Auf der Fahrt nach Maho
Besuch der Felsenfestung von Yapahuwa (singhalesische Hauptstadt
von 1272 - 1284 A.D). Für das Besteigen der Felsenfestung empfiehlt
sich einigermaßen festes Schuhwerk, um einen bequemen Aufstieg
zu gewährleisten. Yapahuwa liegt einige Meter höher als
die ungleich bekanntere Schwester Sigirya, verfügt jedoch über
einen erheblich schöneren Ausblick und über das beste
der Feste - keine Gäste. Ankunft am späten Nachmittag
im Maho Ayurveda Resort, Check-In und Fußmassage, um insbesondere
die gestresste Wadenmuskulatur wieder "in Form" zu bringen.
Maho ist ein Kleinod. Ein großer Pool und die 50.000 qm große
Gartenanlage liefern ein Höchstmass an Entspannung und Individualität. |
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Nach einem nahrhaften - aber trotzdem gesunden - Frühstück
Aufbruch in Richtung Anuradhapura. Bereits im 4. Jhdt. vor Christus
agierte Anuradhapura als Sri Lankas erste Hauptstadt (bis zum
10. Jhdt. A.D.) und auch heute noch sind bauliche Strukturen ab
dem 3. Jhdt. erhalten. Mittlerweile wird Anuradhapura als Teil
des Unesco-zertifizierten Weltkulturerbes geführt.
Nach Ankunft in "Anu" entledigt man sich des Vehikels,
denn der Besuch des gewaltigen Areals findet mit dem Fahrrad statt
(das Fahrzeug übernimmt auf Wunsch den Transfer weniger beschlagener
Fahrradfahrer). Besichtigt wird unter anderem die Jetavanarama
Pagode aus dem 5. Jhd., zu ihrer Zeit eines der höchsten
Bauwerke der Welt. Außerdem wird die Abayagiriya Speisehalle
aufgesucht, die mehr als 5000 Mönche gleichzeitig verpflegte.
Wir hoffen, dass uns unser Guide Charitha für möglichst
viele Gäste erhalten bleibt, denn die letzten 2000 Jahre
Geschichte sind erklärungsbedürftig.
Anuradhapura hat sich in 5 gewachsenen Ringen über die Jahrhunderte
ausgebreitet, und das richtige Verständnis kann nur ein "Local"
vermitteln. Nachfolgend Fahrt nach Mihintale, der Wiege des Buddhismus
in Sri Lanka und ein Dorado für Liebhaber von Höhlen,
Skulpturen, Stuck, Wachs- und Mondstein-Monumenten. Rückkehr
nach Maho und Übernachtung.
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Kandy ... war das letzte freie Fürstentum auf Sri Lanka.
Die Historie der Stadt reicht zurück bis ins 13. Jh. auf
König Wickramabahu und auch heute noch "atmen"
Besucher Geschichte. Darüber hinaus ist der botanische Garten
der Stadt sehenswert, ebenso wie der Zahntempel, der Kandy - See
und der Wochenmarkt. Interessant ist an Kandy, daß sich
hier holländische und britische Kolonialherren ein Stelldichein
gegeben haben, und lange Zeit die Geschicke der Völker des
Hochlandes bestimmten. Übernachtet wird in kandy zumeist
im Serene Garden Hotel. Klein, kosig und sicher, denn Gäste
ist nicht der Ort für selbstständige Spaziergänger.
Sri Lankas überwältigende landschaftliche und klimatische
Vielfalt, dazu das reiche kulturelle Erbe, haben seit vielen Jahrhunderten
Reisende aus allen Teilen der Erde angelockt. Dalada Maligawa,der
"Zahntempel", für die Buddhisten der Leitstern,
geht schon auf das 16. Jahrhundert zurück. Überwältigend
ist das spektakuläre Oktagon "Pathiruppuwa", das
erst vom letzten König von Kandy zu Beginn des 19. Jahrhunderts
erbaut wurde. Der botanische Garten in Peradenyia nennt etwa 5000
endemische Pflanzenarten sein eigen und einige hundert weniger
endemische Makakken, ist jedoch ein "Muss" für
jeden Besucher (unter anderem war Peradeniya das Hauptquartier
von Lord Mountbatton im 2ten Weltkrieg).
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Banderawela & Silver Springs sind die nächsten Etappenziele.
Nach Ankunft in der Silver Springs Lodge wird man erstmalig mit
der grandiosen Bergwelt Sri Lankas konfrontiert, die einem sprichwörtlich
zu Füssen liegt. Hier in der Nähe, erzählt man
sich, pflegte sich der berühmte englische Teemagnat Thomas
Lipton pflegte auf einem hoheersn Felsbrocken, inmitten seiner
Plantage, auszuruhen.
Von hier zeigte er den Freunden seinen riesigen Besitz. Die Einwohner
nennen diesen Platz heute noch "Liptons Sitz".
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Noch höher, 1800 Meter, findet man den einsamen Ohiya-Paß,
der nahe Sri Lankas größtem Wasserfall, den Bamvarakanda
Falls, steil abfällt. Und eben hier tritt man in die Bergregion
von Banderawela/Ella ein, eine der "unbelecktesten"
Landschaften Sri Lankas mit traumhaften Ausblicken, der Möglichkeit,
sich Teeplantagen und endemische Dschungelgebiete zu erwandern
und - wenigstens einmal - vollkommen abzuschalten. Weitläufige
Teefelder; eine saftige und grüne Pflanzenwelt, die sich
meilenweit über die Hügel bis an die nebelumschleierten
Berggipfel hinstreckt; enge, gewundene Straßen; vom Duft
von Ginster, wilden Blumen und Pinien erfüllte Luft; über
Felsen sprudelnde Flüsse - das ist die Heimat des weltberühmten
Ceylon-Tees. Die niedrigen und dichten Teesträucher gedeihen
gut in diesem milden Klima. Höhenlage, Bodenbeschaffenheit,
die Sonne und der Regen beeinflussen das Aroma des Tees. Am Tag
werden eine halbe Million Kilogramm geerntet und verarbeitet.
Die Blätter und Knospen werden von Hand gepflückt und
auf natürliche Weise getrocknet, bis sie braun und faltig
sind. Dann werden sie maschinell gepresst und noch einmal getrocknet.
So wird der Tee, wie man ihn kennt und schätzt, hergestellt.
Dann ist er bereit, um aufgegossen zu werden. Tief in den Bergschluchten
und an den Klippen siedelt die Bevölkerung des Hochlandes
in friedlichen Dörfern und Siedlungen. Frühmorgens begegnen
Sie den Menschen auf ihrem Weg in die Teefelder. Nach Feierabend
sitzen sie vor Ihren Häusern, umgeben von Kohl- , Lauch-,
Kartoffel- und Karottenbergen, dem "englischen Gemüse",
das sie selbst anbauen und an die Händler aus Colombo verkaufen.
Das kühle Bergklima ist günstig für das Gedeihen
der Blumen, die wild auf den Hügeln wachsen, für Orchideen,
die in den Gärtnereien und im Botanischen Garten von Peradeniya
gezüchtet werden. Das ist ein atemberaubendes Bild von Farben
und Formen.
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Nach einer Übernachtung in der Silver Springs Lodge steht
am Folgetag eine Fahrt nach Ohiya auf dem Reiseplan - per Bahn.
Von hier aus wird zurückgewandert. Oben beschriebene Pflanzen-
Tier- und Teewelt läßt sich so eindrucksvoll nachvollziehen.
Je nach körperlicher Konstitution wird ein "Pick-Up"
in Idalshaginna (3 Stunden Wanderung) oder Haputale (6 Stunden
Wanderung) erfolgen. Ein langer Tag neigt sich dem Ende. Ein gehörig
Maß Müdigkeit ist vorprogrammiert, und der damit verbundene
abendliche Arrak auf der Terrasse des Silver Springs ebenso. Fuer
freunde der kürzeren Wanderung - auch im Silver Springs ist
um 16.30 "Teatime".
Uda Walawe ist einer der elefantenreichsten Nationalparks von
Sri Lanka. Nach ziemlich genau 20 Minuten wird man die erste Herde
gesehen haben, nach 40 Minuten die 2.te, "zwischendrin"
ein paar ältere Einzelgänger, nach guten 1,5 Stunden
wird sich eine weitere Herde einstellen und angereichert wird
die Elefantenfamilie durch ein paar Spritzer Rotwild, garniert
mit seltenen Vogelarten. Das Geheimnis des Uda Walawe ist schnell
ergründet, der Nationalpark ist - verhältnismäßig
- klein, und so ist die Wahrscheinlichkeit einer Elefantenliebe
dementsprechend groß. Faszinierend: die Dickhäuter
sind nicht unbedingt scheu und kommen bis auf wenige Meter an
die Besucherjeeps.
Ende der Reise im gebuchten Hotel/am Flughafen.
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